Posts by Nisha

    Guten Morgen,

    ich habe gerade versucht eine meiner Pflanzen wieder auszugraben und dabei gesehen, dass sie erst nach ein paar Tagen wieder ausgegraben werden kann. Grundsätzlich finde ich die Funktion gut, fände es aber schön, wenn irgendwo stehen würde, wann man die Blume ins Beet gesetzt hat. Dann ist es etwas einfacher zu planen wann man zB die Pflanze ausgräbt um sie zum kreuzen zu verwenden.

    Und, variiert die Zeit nach der man die Pflanzen wieder ausgraben kann oder sind es immer 7 Tage? Dann ist der Text der oben erscheint etwas irreführend. Meine Pflanzen habe ich vor einigen Tagen ausgepflanzt (bzw wurden sie automatisch weil ein Teil ausgewildert war), also sollte ich sie ja in weniger als 7 Tagen wieder ausgraben können.

    Die ehemals ausgewilderten Pflanzen, die dann durch die Feature-Umstellung ins Beet gepflanzt wurden, lassen sich übrigens problemlos wieder ausgraben, da scheint also alles soweit zu funktionieren.

    Nachdem sie sich umgezogen hatte eilte Teiti in die Küche zurück. Sie sah, das Limorana und Fiome schneller mit dem Aufwischen der Spülwasserüberschwemmung vorangekommen waren als erwartet. Vielleicht konnte sie die Küche doch offen lassen. "Hey Fiome. Kannst du kochen? Und kannst du deine Magie genug im Zaum halten dass auch wirklich das Essen bei raus kommt was vorgesehen ist?" fragte sie ihn. Sie war so in Gedanken, dass sie gar nicht wahrnahm, dass er noch etwas anderes als nur den Wischmop in der Hand hielt.

    "Ein bisschen Magie, na großartig!" Teiti drückte Fiome einen Wischmop und einen Eimer in die Hand. "Aufwischen! Und wehe du wagst es nocheinmal, in meiner Küche Magie einzusetzen. Dann werde ich persönlich dafür sorgen, dass du nie wieder Magie einsetzen kannst, weil dazu nämlich ein Kopf auf den Schultern benötigt wird." Bevor sie ihre Standpauke weiter führen konnte, ertönte aus dem Schankraum ein lauter Ruf.

    Teiti steckte den Kopf durch de Küchentür, an der Bar machte es sich gerade Mollidula auf einem der Barhocker bequem. "Hallo Mollidula, hier hinten ist es grade ziemlich chaotisch. Du wirst etwas warten müssen, oder Toran bringt dir dein Kräuterbier." Damit deutete sie auf den Elfen der hinter der Bar stand und Gläser trockenrieb. Es hatte sich schon vor langer Zeit eingebürgert, dass Mollidula jeden anderen hinter der Bar ignorierte und auf Teiti wartete um ihr Bier zu bestellen. Keiner wusste mehr so genau warum das so war, es war nur eine weitere Merkwürdigkeit die sich Abend für Abend in der scheckigen Tulpe ergaben. Teiti zog den Kopf zurück und lief durch die Küche zu einer weiteren Tür. Sie würde sich was trockenes überzeiehn, so konnte sie nicht hinter die Theke zurück.

    Als Teiti die Küchentür aufstieß sah sie gerade noch, wie Fiome im Spülbecken untertauchte. Er strampelte mit den Armen und Beinen und versuchte um Hilfe zu rufen. Limorana die gerade dabei war Pilzsoufflees vorzubereiten ließ die Schüssel fallen und gemeinsam eilten sie Fiome zu Hilfe.

    Gemeinsam schafften sie es, Fiome soweit aus dem Spülwasser zu ziehen, dass er Luft holen konnte. Doch kaum hatte er tief eingeatmet riss etwas kräftig an ihm und zog ihn wieder in das Wasser. Während Limorana Fiome nach hinten zog, damit er atmen konnte, tastete Teiti nach dem Stöpsel und zog ihn heraus. Gurgeln lief das Wasser ab, und was auch immer es gewesen war, es hörte auf an Fiome herumzuziehen und ihn ins Wasser zu tauchen.

    Keuchend standen sie in der Küche die aussah, als ob ein Spülbecken voll Waschwasser explodiert war. Überall hing Seifenschaum und der Boden war überschwemmt. "Ok, ich glaube die Küche bleibt Heute geschlossen." Teiti hatte die Hände in die Hüften gestemmt und besah sich das Chaos. "Was war das?" beunruhigt funkelte sie Fiome an.

    „Klar, mach das. Sobald die Ringelblumen ihre Blüten öffnen kannst du vorbei kommen.“ Teiti verabschiedete sich von Leandra und brachte die leeren Gläser zur Theke. Dahinter waren Maurynna und Toran beschäftigt Getränkebestellungen vorzubereiten und zu den Tischen zu bringen. Teiti schenkte Toran ein strahlendes lächeln. Er sprang häufiger ein wenn viel los war. „Danke, dass du eingesprungen bist.“ Sie blinzelte ihm zu. Er nahm ihr die Gläser ab und tauchte sie in das Becken mit Spülwasser das sich hinter der Theke befand.

    ]„Kein Problem, aber sag mal, wer war denn die geheimnisvolle Eidechse, und was hat es mit dem Fremden auf sich, der in der Küche über den Töpfen flucht?“ Er hatte leise gesprochen, so das nur Teiti ihn hören konnte. Sie beugte sich näher zu ihm und antwortete ebenso leise: „Die Echse, das war Leandra, irgendwas ist bei ihr und Amira gehörig schief gelaufen. Sie hat einiges vergessen, meint aber sie könne sich noch dunkel an einen Streit erinnern.“ Teiti zuckte leicht mit den Flügeln. „Wir wollen Morgen zu Grimm, mal sehen ob der was weis.“ Dann richtete sich Teiti wieder auf. „Und der Fremde arbeitet sein Bier ab, ein kleiner Unfall mit Leandra hat dazu geführt, dass er ziemlich blank ist.“
    Teiti überließ Toran und Maurynna ihrem Schicksal und ging in die Küche. Sie war sich ziemlich sicher, dass es keine Probleme gab, ansonsten hätte sich Limorana schon gemeldet, aber sie wollte lieber einmal nachsehen.

    Im Internet Explorer werden bei mir Geranien mit anderen Farben als rosa nicht angezeigt. Nutze ich einen anderen Explorer funktioniert es.

    Es scheint nicht an meinem Rechner zu liegen, habe es Heute bei meiner Schwiegermutter ausprobiert da werden sie auch nicht angezeigt. Cache leeren hat auch nichts gebracht.

    Die Fee hat eine Leseschwäche und erfüllt dir den Wunsch nach einem Tran-Suran. Lecker Tran aus Fischen die im Suran vorkommen. Und da es stabil sein soll, mit viel Mehl vermischt so das es einen festen öligschmierigen Klumpen gibt. Allerdings hat die Fee nicht ganz sauber gearbeitet, in dieser Masse finden sich auch einige Atome von Plutonium244, mit einer Halbwertszeit von 80.000.000 Jahren kommt es einem stabilen Transuran ja doch ziemlich nah.

    Ich wünsche mir gleich ein schönes Frühstück mit lecker Brot, Käse, Honig, frischem Obst und Kaffee.

    Teiti musste ein Lachen unterdrücken, als sie sah, dass Limorana den Fremden nicht hinter die Theke zum Gläser spülen stellte sondern in die Küche schickte. Naja, die Töpfe hatten es auch wirklich mehr als nötig mal vernünftig geschrubbt zu werden. Und ein Bett hatte der Fremde, Fiome, ja ursprünglich auch noch geordert. Das war als bezahlung durchaus angemessen, vor allem ersparte es Teiti, dass sie Morgen in aller Frühe selber in der Küche stehen und schrubben musste. So hatte sie Zeit sich um Leandras Problem zu kümmern.

    "Ja, ich habe immer noch keinen gefunden der sich mit echter Begeisterung den Töpfen annimmt, deswegen sehen sie mal wieder furchtbar aus. Und nein, ich habe Amira seid einigen Tagen schon nicht mehr gesehen. Und etwas von ihr gehört habe ich auch nicht. Ihr wart hier, und habt erzählt, dass ihr was großartiges Neues ausprobieren wollt. Was das war habt ihr aber nicht verraten. Allerdings wolltet ihr am nächsten Tag zu Grimmwolf, er sollte euch irgendwas anfertigen. Danach habe ich euch beide nicht mehr gesehen, bis du heute so verändert hier reingestolpert bist. Tut mir leid. Aber vielleicht kann Grimm dir ja mehr sagen." Grimmwolf war der Schmied in diesem Teil des geheimen Gartens und, natürlich, ein Zwerg. Auch wenn man es von Zwergen eher anders erwartete, war er nicht gerade Stammgast bei Teiti. Ab und zu kam er mal auf ein Bier vorbei, allerdings war er eher Anhänger des dunklen, schweren Zwergenbieres, was Teiti nicht ausschenkte. Zwergenbier durfte nur in Zwergenschenken ausgeschenkt werden.

    Nur im Februar, da kam er jeden Abend in die scheckige Tulpe, im Februar war das Tannenbier soweit das es ausgeschenkt werden konnte. Beim ersten grummelte Grimm immer in seinen beeindruckenden Bart "Schmeckt fast so gut wie Zwergenbier." Nach dem dritten oder vierten Humpen legte er Teiti den Arm um die Schulter un lallte ihr ins Ohr, "Weischt, eischendlisch is dasch Tannenbier leckererer als Zwergenbier, aber pschschscht." Dabei presste er einen seiner dicken Finger auf den Mund und zwinkerte ihr beschwörend zu. Teiti mochte den Zwerg.

    "Weist du was?" Sie sah Leandra an, "Wenn du nichts dagegen hast komme ich Morgen mit dir zu Grimmwolf. Ich muss ihm eh noch ein Messer bringen was er mir reparieren muss." Und so erfuhr sie vielleicht noch etwas über das was Leandra und Amira vorgehabt hatten. Teiti würde es nie zugeben, aber sie war unglaublich neugierig. "Tut mir leid, das ich dir nicht mehr helfen kann. Aber ich halte die Ohren offen ob ich was über sie höre." Teiti stand auf, und nahm die leeren Gläser von Fiome und Leandra auf. "Kann ich dir noch was bringen?"

    Teiti war beladen mit mehreren Bierkrügen und einem Tablett voller Gläser auf dem Rückweg zu Leandra und dem Fremden. Leandras erscheinen und ihre Erscheinung, hatten dazu geführt, dass sich die meisten Gäste etwas stärkeres zu trinken nach bestellten. Schade das solche Ereignisse immer so schnell zur Normalität und damit uninteressant wurden.

    Als sie die Getränke verteilte kamen von allen Seiten Neugierige Fragen, ob sie denn wisse, was es mit der Eidechse auf sich habe. Sie zuckte nur kurz bedauernd mit den Flügeln und antwortete: "Einfach nur ein Gast." sie wollte erst mit Leandra sprechen bevor sie irgendwelche Gerüchte in die Welt setzte. Die ersten Gerüchte gab es eh schon, da einige mitbekommen hatten, was die Eidechse zu ihr gesagt hatten. Aber wie meistens wenn fremde Gespräche belauscht wurden, kam nur ein Teil der Information an. So fragte einer der Gäste: "Stimmt es das Leandra von einem Drachen gefresen wurde?" na das konnte ja heiter werden.

    So schnell sie konnte bahnte sich Teiti einen Weg durch den Schankraum. Sie hatte nur noch das Bier für den Fremden und einen vergorenen Eichelsaft für die Eidechse in der Hand da geschah es. Ein kleiner Funken Magie steckte Fiome und beinahe auch die scheckige Tulpe in Brand. Zerknirscht sah er sie an und hielt einen biertropfenden, verkohlten Beutel in die Höhe. Wahrscheinlich seine Geldkatze. Teiti stellte ihm den Bierkrug und Leandra das Glas vor die Nase und musterte den Fremden. Irgendwie sah er mitleiderregend aus, wie er da so angekohlt und tropfend vor ihr stand.

    "Ich glaube da lässt sich was machen. Ich muss mich mit Leandra hier unterhalten. Du kannst in der Zeit die leeren Gläser einsammeln und abwaschen. Siehst du hinter der Theke die Tür?" Teiti deutete in die entsprechende Richtung. "Sag Limorana bescheid, sie soll dir hinter der Theke helfen und dir alles erklären. Wie heißt du eigentlich? Ich bin Teiti." Sie hielt dem Fremden die Hand hin.

    Teiti lachte leise auf, als der Fremde die befürchtung äußerte, in ihrem Bier könnten irgendwelche Zusatzstoffe sein. Vor ein paar Jahren gab es tatsächlich ein paar absonderliche Nebenwirkungen, als Jerem, der Braumeister des wilden Gartens, mit Pilzbier experimentiert hatte. 'Er habe die Großen belauscht, die haben von Pilz geredet, meinten aber Bier, das musste ich natürlich ausprobieren.' hatte er Teiti erzählt nachdem fast die gesamte erwachsene Bevölkerung des wilden Gartens nach dem Genuß seines Gebräus die seltsamsten Dinge sahen. Genau genommen war das Gebräu sogar ganz lecker gewesen, aber die Nebenwirkungen führten dazu, dass sie einhellig beschlossen die Herstellung zu verbieten. "Keine Sorge, komische Bierexperimente hat unser Braumeister aufgegeben. Die meisten jedenfalls."

    Teiti warf einen Blick zur Tür, da kam tatsächlich eine aufrecht gehende Eidechse herein. "Hoppla, noch jemand neues." Sie nahm dem schief grinsenden Fiome den Bierkrug ab und ging auf die Eidechse zu. Allerdings musste sie nicht weit gehen, da das Tier auf sie und den Fremden zugelaufen kam. 'Sind wohl zusammen unterwegs.' vermutete Teiti als sie das Reptil erreichte. Fiome sah aus wie jemand, der wilde Scherze mit anderen trieb. Sie traute ihm durchaus zu, das er Überraschung heuchelte, über eine aufrecht gehende Eidechse, obwohl er sie schon lange kannte.

    "Hallo, wilkommen in der scheckigen Tulpe. Dein Reisegefährte sitzt da drüben." Sie deutete an den Tisch an dem Fiome saß, da sie sich sicher war, das die beiden Fremden zusammen unterwegs waren. "Kann ich dir was zu trinken bringen?"

    Die bekommst du, allerdings ist "gut" Auslegungssache. Diese Fee versteht unter gut, das sich die Menschen zwar wünschen können was sie wollen, es aber nicht ihre Aufgabe ist diese Wünsche zu erfüllen, das ist Aufgabe der Menschen selber.

    Ich wünsche mir 3kg Mehl, 2 kg Butter, 3 kg Zucker und 30 Eier sowie 1,5 kg Schokolade und 1 kg Nüsse für die Weihnachtsbäckerei.

    Erklärung zum RPG

    Nephele und ich schreiben schon länger Forenrollenspiele, dadurch vergessen wir gerne mal, das nicht jeder weis was das ist. Bevor das hier noch aus dem Ruder läuft:

    RPG steht für Role playing game, also Rollenspiel. Jeder Schreiber überlegt sich einen eigenen Charakter den er handeln lässt. Schön ist es natürlich, wenn die Charaktere irgendwie zusammen arbeiten, allerdings können durchaus auch mehrere Handlungsstränge nebeneinander her laufen. Was ihr für Charaktere spielt bleibt euch überlassen. Sie sollten halt irgendwie in die Thematik passen. Ein Kopfgeldjäger aus Star Wars wäre in diesem Fall also eher ein unpassend gewählter Charakter. Und: Spielt keinen Menschen, Menschen sollten in diesem RPGs NSCs (Erklärung im nächsten Absatz) bleiben. Elfe, Zwerg, Kobold, Gnom, sprechendes Tier, ein anderes Fabelwesen, es ist alles möglich.

    Manchmal benötigt man noch ein paar Charaktere zum interagieren, sei es die Frau auf dem Markt die einem den Fisch verkauft (Größenmäßig bei unseren kleinen Flatterdingern wird es sich dabei eher um einen Stichling als um eine Forelle handeln), oder der kleine freche Dieb der dem Char die Geldbörse klaut. Diese Charaktere werden NSCs (Nicht-Spieler Charaktere) genannt. Sie dürfen von jedem Schreiber übernommen werden, sollten allerdings an ihrem Ort verbleiben. Also die Marktfrau steht an ihrem Marktstand und taucht nicht völlig unvermittelt fünf Hecken weiter beim Hagebutten pflücken wieder auf. Solltet ihr einen Char benötigen der Hgebutten pflückt, bastelt einen neuen NSC. (Der Dieb wird sich natürlich vom Ort des Diebstahls aus irgenwo hinbegeben um sich zu verstecken, aber gerade Händler sollten da sein wo man sie erwartet: In ihren Läden)

    Die Umgebung: DAs RPG wird zum größten Teil im wilden Garten und der alten Villa stattfinden. Jedem steht es frei neue Elemente mit einzubauen. Auch hier gilt wieder: Achtete ein wenig darauf, das es in die Thematik passt. Ein Stall in dem Rinder in Massentierhaltung gehalten werden passt eher nicht in den wilden Garten. Die alte Villa ist zur Zeit unbewohnt, es spricht allerdings nichts dagegen, das irgendwann Menschen auftauchen die sich die Villa ansehen und später dann eventuell auch kaufen. Das bietet jede Menge Möglichkeit für Geschichten.

    Technologie: Auch die Fabelwesen sind nicht in der Steinzeit stehen geblieben. Technologie ist also keine Unmöglichkeit. Allerdings haben es die Wesen geschafft ihrer Umwelt dabei keinen Schaden zuzufügen.

    Es war einiges los in der scheckigen Tulpe. Teiti stand hinter der Theke und füllte die nächsten Gläser mit den bestellten Getränken. Dabei lauschte sie den Gesprächen der Gäste. Es war Erntezeit und viel zu tun im wilden Garten. Morgen wollte sie zum alten Apfelbaum fliegen und sich einige schöne Falläpfel aussuchen die zu Apfelwein verarbeitet werden würden. Sie hatte keine Zeit sich länger Gedanken darüber zu machen, einer ihrer Gäste hoch die Hand. „Hey Teiti, bring und doch bitte noch dreimal Eichelsaft.“

    Als sie das Tablett mit den Bestellungen durch den Schankraum balancierte ging die Tür auf und ein neuer Gast betrat die scheckige Tulpe. Teiti lächelte den Neuankömmling an. Sie hatte ihn hier noch nie gesehen, und seine verstaubte Kleidung sah aus, als ob er schon länger unterwegs war.

    "Klar, was solls denn sein, Hopfenglück ein echt leckeres Bier aus Felsheim, oder Schwarzwurzelbräu, wie der Name schon sagt ein Schwarzbier, ansonsten hätte ich noch Plattport, das wird aus Platterbsen gebraut und Grassamenbier, eine lokale Spezialität."

    Was auch toll wäre: Ein kleines Gewächshaus mit Fleischfressenden Pflanzen.

    Sonnentau (Drosera) und Venusfliegenfalle (Dionaea) haben es mit besonders angetan, aber es gibt ja noch eine ganze Reihe anderer Arten mit den unterschiedlichsten Fangmechanismen.


    Und aus gegebenen Anlass, da gerade Pflanzzeit ist: Krokusse

    Schachbrettblume, Iris, Primeln

    Teiti sah sich im Schankraum ihres Gasthauses Zur scheckigen Tulpe um. Es war früher Nachmittag und sie hatte erst vor kurzer Zeit aufgeschlossen. Es war noch nicht viel los, nur Surwabb, der alte Säufer, hatte schon vor der Tür gewartet und war direkt zur Theke geschlurft. Sie hatte ihm sein allabendliches Grassamenbier hingestellt und einige Sätze mit ihm gewechselt.

    Sie trat durch die Tür die hinaus in den Biergarten führte. Noch war es warm genug um draußen zu sitzen, doch die ersten Nachtfröste kündeten sich schon an. Bald würde es Zeit sein die Tische und Stühle in dem kleinen Schuppen zu verstauen. Sie atmete tief ein. Salbeiduft streifte ihre Nase. Das war auch kein Wunder. Die scheckige Tulpe war mitten in einen Salbeibusch hineingebaut. Es verging nicht ein Tag an dem nicht einer ihrer Gäste liebevoll über den Hustensaftgeschmack lästerte der hier in der Luft lag. Doch Teiti liebte diesen Duft. Schon ihr Vater und vor ihm sein Vater, also ihr Großvater, hatte die scheckige Tulpe gehört. Sie war hier aufgewachsen und der Salbeiduft gehörte einfach dazu.

    Sie hörte die Tür zum Schankraum und ging wieder hinein. Toran, ihr bester Freund, war gerade eingetreten und sie umarmte ihn freudig. Sie unterhielten sich angeregt und nach und nach füllte sich das Gasthaus mit Gästen.